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2022

Dezember-Abschlag für Gas und Wärme - Soforthilfe für Haushalte und Unternehmen

Das Erdgas-Wärme-Soforthilfegesetz (EWSG), das die in den Medien thematisierte Dezember-Soforthilfe enthält, ist am 19. November 2022 in Kraft getreten.

Dort ist geregelt, dass Erdgas- und Wärmelieferanten für jede Entnahmestelle einen einmaligen Entlastungsbetrag gutschreiben, der aus Finanzmitteln des Bundes finanziert wird. Wir als Vermieter sind verpflichtet, die Entlastung mit der Betriebs- und Heizkostenabrechnung für das Jahr 2022 an unsere Mieter/Mitglieder weiterzugeben. Dazu verweisen wir auch auf ein Informationsschreiben der Bundesregierung, das voraussichtlich im Dezember auf der Internetseite der Bundesregierung abrufbar sein wird.

Das EWSG befreit Mieter/Mitglieder einmalig von der Verpflichtung zur Vorauszahlung eines Teilbetrages der Betriebskosten für den Monat Dezember 2022.

Dies gilt unter folgenden Voraussetzungen:

  • Die Vorauszahlungen wurden aufgrund der steigenden Kosten für leitungsgebundenes Erdgas und Wärme in den letzten neun Monaten erhöht.
    • Kürzung um den Teilbetrag, um den die Vorauszahlung in den letzten neun Monaten ggf. erhöht wurde, möglich.
  • In den letzten neun Monaten wurde erstmalig eine Vorauszahlung für leitungsgebundenes Erdgas vereinbart.
    • Kürzung um einen Teilbetrag in Höhe von 25 % der Vorauszahlung für den Monat Dezember 2022 möglich.


ACHTUNG:

Es müssen trotzdem die tatsächlich anfallenden Kosten letztlich bezahlt werden – und zwar schon kurze Zeit später mit der nächsten Betriebs- und Heizkostenabrechnung. Die Summe der zu erwartenden Nachzahlungen würde sich folglich erhöhen. Sollten Mieter/Mitglieder dennoch Ihren gesetzlichen Anspruch nach § 5 Abs. 4 ESWG wahrnehmen wollen, bitten wir um entsprechende Kontaktaufnahme.

 

DESWOS Mitgliederversammlung 2022

  1. Verleihung Ehrentafel an Kieler Wohnungsgenossenschaften

    Mit abgelegten Kleidern kann man wertvolle Hilfe leisten! Das beweisen fünf Kieler Wohnungsbaugenossenschaften seit mehr als 10 Jahren. Sie spenden die Erlöse aus ihren jährlichen Altkleidersammlungen an lokale Initiativen und die DESWOS.

    Dazu gehören:
  • bgm Baugenossenschaft Mittelholstein eG
  • Baugenossenschaft »HANSA« e.G.
  • WOGE Wohnungs-Genossenschaft Kiel eG
  • Wankendorfer Baugenossenschaft für Schleswig-Holstein eG
  • Wohnungsbau-Genossenschaft Kiel-Ost eG

Es ist ihnen ein Anliegen, sowohl lokale Initiativen zu fördern, als auch über den Tellerrand hinaus zu schauen und die Entwicklungszusammenarbeit zu unterstützen.

In diesem Jahr fand die 13. Spendenübergabe in Höhe von 18.000 Euro statt. Davon gingen 9.000 Euro erneut an die DESWOS.

Seit dem Start der Aktion sind insgesamt 188.400 Euro an Spendengeldern zusammengekommen, die überwiegend aus der Sammlung aus den Textilcontainern stammen, aber auch immer wieder von den Genossenschaften aufgestockt wurden.

Die DESWOS allein hat eine beachtliche Gesamtspendensumme in Höhe von über 60.000 Euro erhalten!

Dies ist nur die „Dunkelziffer“. Denn die einzelnen Wohnungsgenossenschaften in Kiel haben über die Gemeinschaftsaktion hinaus bei zahlreichen Aktionen und Spendenaufrufen weitere Spenden an die DESWOS geleistet.

Dieses Engagement ist außergewöhnlich. Der Vorstand der DESWOS möchte es anerkennend und als vorbildlich herausstellen!

Der Vorstand der DESWOS hat beschlossen, den fünf Kieler Wohnungsgenossenschaften

  • bgm Baugenossenschaft Mittelholstein eG
  • Baugenossenschaft »HANSA« e.G.
  • WOGE Wohnungs-Genossenschaft Kiel eG
  • Wankendorfer Baugenossenschaft für Schleswig-Holstein eG
  • Wohnungsbau-Genossenschaft Kiel-Ost eG

in Anerkennung und Würdigung ihrer Verdienste in diesem Jahr mit der DESWOS-Ehrentafel auszuzeichnen.

Berlin, den 15. November 2022
Der Vorstand

(aus der Laudatio zur Verleihung der Ehrentafel an Kieler Wohnungsgenossenschaften, gehalten von DESWOS-Vorstand Dr. Christian Lieberknecht (GdW Geschäftsführer)

Technische Anfragen

Aufgrund der Vielzahl von technischen Anfragen kommt es derzeit zu Verzögerungen bei der Bearbeitungszeit.

Wir bitten Sie, von Nachfragen zu bereits bestehenden Anfragen abzusehen.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Mitglieder-Fonds

Der Mitgliederfonds für 2022 wurde leider nicht in Anspruch genommen und somit kein Antrag auf Finanzierung eines nachbarschaftlichen Projektes gestellt. Jährlich stehen hierfür 15.000,00 € bereit, so auch wieder für das kommende Jahr 2023.

Wenn auch Sie eine Idee für ein sinnvolles Projekt haben, das mit einem Höchstbetrag von 1.500,00 € aus dem Mitgliederfonds finanziert werden kann, stellen Sie gern einen Antrag.

Der aus Mitgliedern der WOGE bestehende Vergabeausschuss entscheidet anschließend darüber. Sitzungen des Vergabeausschusses finden in der Regel einmal im Quartal statt. Eine Beschlussfassung kann seit 2020 auch im elektronischen Umlaufverfahren erfolgen.

Wir freuen uns auf Ihre Vorschläge.

Unsere Wohn- und Sozialmanagerin, Susanne Neuhausen, erreichen Sie telefonisch unter: 0431 / 570 67 - 34.

Die WOGE feierte ihre langjährigen Mitglieder!

Wer einmal in die WOGE eingetreten ist, bleibt dieser Gemeinschaft in aller Regel auch treu – immerhin sind die Vorteile in jeder Beziehung überzeugend. Dennoch ist es ein besonderes Ereignis, wenn sich die Mitgliedschaft zum 50. oder gar 60. Mal jährt. Darum ließ es sich die WOGE nicht nehmen, diese Jubilare am 27.10.2022 zu einem gemeinsamen Frühstück in das Hotel Kieler Yachtclub einzuladen.

Mit einer stimmungsvollen Rede versetzte der Vorstandsvorsitzende Sven Auen die Anwesenden in die Jahre 1970 und 1971 zurück. Gemeinsam mit den erschienenen Gästen erinnerte er an den ausgeprägten Gemeinschaftssinn jener Zeit und an die Sehnsucht nach einem sicheren und bezahlbaren Zuhause. Was gerade in der aktuellen Zeit sehr wichtig erscheint. Die WOGE dankte ihren langjährigen Mitgliedern für ihre Treue und erhob das Glas auf sie. Jeder Jubilar erhielt eine Urkunde sowie den WOGE-Award.

Für die musikalische Untermalung sorgte die Sängerin Lene Krämer mit ihrem Pianisten Axel Riemann.

 

Informationen zur Energieversorgung

Mit der bis zum 28.02.2023 befristeten Verordnung zur Sicherung der Energieversorgung über kurzfristig wirksame Maßnahmen, (kurz: EnSikuMaV) wurden uns als Eigentümerin von Wohngebäuden weitere Informationspflichten zur Energieeinsparung auferlegt.

> Weitere Informationen

WOGE-Downloads

Downloads

Durch eine neue Hauptkategorie "Energieversorgung" haben wir unsere Downloads in der Navigation verschoben. Sie finden diese nun unter dem Punkt "Service" als Unterseite. Dort finden Sie wie bisher unsere Formulare, Broschüren und Mitgliedermagazine.

> Zu den Downloads

Sonderausgabe zum Thema Energiesparen

Im Zuge der Energiespar-Kampagne stellen wir Ihnen eine Broschüre zum kostenlosen Download zur Verfügung. Dort finden Sie auf 16 Seiten Informationen und Tipps rund um das Thema Energiesparen.

> Jetzt downloaden

Podcast der Wohnungsbaugenossenschaften Schleswig-Holstein

Wie werden bzw. wollen wir zukünftig wohnen und leben? Das ist eine Frage, mit der sich die Wohnungsbaugenossenschaften auseinandersetzen. Denn sie schaffen heute den Wohnraum von morgen. Dabei spielen gesellschaftliche Entwicklungen ebenso eine Rolle wie technologische Möglichkeiten und Aspekte des Klimaschutzes. Wir werden in dieser Folge nicht in die Glaskugel schauen, sondern auf Forschungsansätze, Möglichkeiten der Mitgestaltung und konkrete Planungen.

> Jetzt anhören

Energie sparen! JETZT!

Ein Bündnis zahlreicher Partner aus Kiel und der Region startet eine großflächige Energiespar-Kampagne. Unter dem Motto „Energie sparen. Jetzt.“ rüttelt die Gemeinschafts-Aktion auf, appelliert an das Verantwortungsgefühl und gibt Handlungsempfehlungen. Hierbei unterstützt ein Netzwerk aus über 40 Mitgliedern. Unter anderem nehmen die Landeshauptstadt Kiel, weitere Städte, Umlandgemeinden und Ämter, die Stadtwerke Kiel, Verbände, Unternehmen der Wohnungswirtschaft sowie Medienpartner teil.

Mit der Kampagne weisen die über 40 Partnern gemeinsam auf die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen im Rahmen der Energiekrise hin. Die eindeutige Botschaft dabei: Um sicher durch den Herbst und Winter zu kommen muss der Energieverbrauch jetzt schon runtergehen.

Die Bundesregierung hat am 23. Juni die Alarmstufe, die zweite von drei Stufen im Notfallplan Gas, ausgerufen und somit auf die stark gesunkenen russischen Gaslieferungen reagiert. Die Alarmstufe sendet das klare Signal an alle Gasverbraucherinnen und Gasverbraucher von der Industrie bis zu den privaten Haushalten, dass dort, wo es irgend geht, Gas eingespart werden muss.

Den klaren Appell der Bundesregierung nimmt das Bündnis zum Anlass, um mit ausgewählten Motiven und einer klaren Botschaft den Ernst der Lage zu verdeutlichen: Jetzt oder nie. Als wiederkehrendes Element platziert die Gemeinschafts-Aktion den Claim „Energie sparen. Jetzt.“ sowie den Zusatz „Zusammen schaffen wir die Krise“.

Diese weckt ein Gemeinschaftsgefühl, so dass Betrachterinnen und Betrachter trotz der Dringlichkeit mit einem hoffnungsvollen Gefühl zurückgelassen werden. Keiner ist allein. Wenn jeder mitmacht, dann schaffen wir das. Und wenn jetzt schon das Verbrauchsverhalten geändert wird, dann fällt das Strom- und Gassparen im Herbst und Winter leichter.

Insbesondere in der kommenden Heizperiode sollten unter anderem Haushalte auch noch stärker auf ihr Heizverhalten achten. Als Faustformel gilt: Durch ein Grad weniger Raumtemperatur lässt sich der Gasverbrauch um sechs Prozent reduzieren. Doch auch jetzt bei den warmen Temperaturen macht das Energiesparen Sinn.

Denn für angenehm warmes Duschwasser muss der Warmwasser- Aufbereiter viel Energie aufwenden. Reduzieren Bürgerinnen und Bürger ihre persönliche Duschzeit um die Hälfte und senken sogar die Wassertemperatur leicht, dann spart dies nicht nur Warmwasser, sondern auch Energie. Das tut nicht nur der Umwelt, sondern auch der Haut gut, wie Hautärztinnen und Hautärzte empfehlen.

Und Strom einzusparen hilft nicht nur, unter anderem Erdgas für die Energieerzeugung zu reduzieren, es hilft auch der Haushaltskasse. Denn 320 Euro Stromkosten im Jahr kann ein Haushalt in einem Mehrfamilienhaus sparen. In einem Einfamilienhaus sogar 410 Euro pro Jahr. Eine konkrete Maßnahme für Immobilienbesitzerinnen und - besitzer wäre unter anderem ein hydraulischer Abgleich, der die Wärme gleichmäßig im Gebäude oder in der Wohnung verteilt, kann beispielsweise helfen, den Energieverbrauch in der Immobilie zu senken. Dabei stellt ein Fachbetrieb sicher, dass alle Heizkörper die nötige Wärme abgeben, um die gewünschte Raumtemperatur zu erzielen. Dabei werden auch individuelle Kriterien berücksichtigt, wie die Eigenschaften des Hauses, Fenster und Dämmung der Außenwände. So lässt sich der Energieverbrauch um zehn bis 15% reduzieren.

Des Weiteren ist es in vielen Kellern wohlig warm, obwohl sich dort niemand länger aufhält. Häufig sind ungedämmte Rohre die Ursache. Auch hier lässt sich leicht Energie einsparen, denn mit wenig Aufwand lassen sich Heizungs- und Warmwasserrohre, aber auch Armaturen und Ventile nachträglich dämmen. Passendes Dämmmaterial bietet der Fachhandel und auch der Handwerksbetrieb hilft dabei.

Doch der günstigste und effizienteste Beitrag hin zu mehr Unabhängigkeit in der Energieversorgung ist weniger Energieverbrauch. Es handelt sich um eine große gemeinsame Aufgabe, bei der Politik, Industrie, Unternehmen, Verbraucherinnen und Verbraucher mithelfen können, damit es gelingt. Alle tragen ihren Teil dazu bei. Hierzu fasst das Bündnis unter www.energie-sparen-jetzt.sh umfangreiche Tipps zusammen. Insbesondere im kommenden Herbst und Winter müssen die Haushalte noch stärker auf das Heizverhalten achten.

Die über 40 Partner der Gemeinschafts-Aktion erhalten umfangreiches Material der Kampagne und nutzen diese, um für eine breite Wahrnehmung in der Region zu sorgen. Die Anzeigen, Plakate, Folder und weitere Kommunikationsmedien entwickelten die Stadtwerke Kiel bewusst in einem neutralen und dennoch sehr plakativen Erscheinungsbild. So wird kein Absender präsentiert und alle Partner werden gleichwertig behandelt.

 

Weitere Informationen zu dieser Gemeinschafts-Aktion zahlreicher Partner aus Kiel und der Region stellt das Bündnis unter www.energie-sparen-jetzt.sh bereit. 

Azubi gesucht!

Zum 01.08.2023 suchen wir eine/n Auszubildende/n zur/ m Immobilienkauffrau bzw. Immobilienkaufmann (w / m / d). Jetzt bewerben!

Weitere Infos hier

Wohnungsbaugenossenschaften in ganz Deutschland zeigen Flagge

Wohnungsbaugenossenschaften in ganz Deutschland zeigen Flagge

Die gemeinsame Botschaft: Gesellschaft braucht Genossenschaft!

Erneut zeigen Wohnungsbaugenossenschaften zum Internationalen Tag der Genossenschaften am 2. Juli 2022 gemeinsam Flagge.

 

Die Wohnungsbaugenossenschaften hissen zum Internationalen Tag der Genossenschaften gemeinsam Flaggen, plakatieren Fassaden und würdigen die Genossenschaftsidee vielfältig: z. B. mit Fahrrad-Sternfahrten in Baden-Württemberg und Berlin (hier bereits am 26.6.), mit einem Charity-Lauf in Cottbus, den der Verbund Brandenburg organisiert, sowie mit Radiospots, die rund um den 2. Juli in fast ganz Deutschland via Webradio zu hören sind und die soziale Bedeutung von Wohnungsbaugenossenschaften hervorheben. Die gemeinsame Botschaft: Gesellschaft braucht Genossenschaft.

 

Wohnungsbaugenossenschaften in Deutschland

Gutes und sicheres Wohnen ist heute genauso wichtig wie zur Gründungszeit der Genossenschaften, bezahlbarer Wohnraum jedoch, besonders in den Ballungsgebieten, ist ebenso knapp wie damals. Und aktuell suchen viele Menschen, die vor dem Krieg in der Ukraine fliehen zusätzlich „ein Dach über dem Kopf“. Das Thema Wohnen ist emotional aufgeladen, zumal die Lösungen der Politik nicht den nötigen Erfolg zeitigen. Im Gegenteil: Konzepte wie „Mietendeckel“ und „Mietpreisbremse“ beschneiden die Wohnungsbau-genossenschaften, anstatt sie zu stärken. Debatten um Enteignung oder Miete-an-Einkommen-koppeln verunsichern eher, als dass sie das Problem lösen.

Umso wichtiger ist es, dass die genossenschaftlichen Akteure am Wohnungsmarkt laut und kreativ auf ihre Bedeutung hinweisen.

 

Soziale Bedeutung

Rund 2.000 Wohnungsgenossenschaften sorgen heute für sicheres und bezahlbares Wohnen in 2,2 Mio. Wohnungen, in denen ca. 5 Mio. Menschen leben, davon sind um die 3 Mio. Mitglied in Wohnungsgenossenschaften. Wohnungsgenossenschaften schaffen neuen Wohnraum und sind faire Vermieter. Sie sind auch Arbeitgeber und Ausbilder und dank ihrer umfangreichen Instandhaltungs-, Modernisierungs- und Neubauarbeiten wichtige Wirtschaftsfaktoren in ihren Regionen. All dies zeigt: Gesellschaft braucht Genossenschaft.

 

Hintergrundinformation

Bezahlbares, sicheres und gutes Wohnen ist der Grundgedanke der Baugenossenschaftsbewegung, die Ende des 19. Jahrhunderts in Berlin entstand. Erstmals ging es beim Wohnen nicht nur um Rendite, sondern um helle, freundliche Wohnungen mit einem Fleckchen Grün, um demokratische Teilhabe, Dauerwohnrecht, innovative Architektur sowie Sozial- und Kultureinrichtungen.

Der Internationale Genossenschaftstag (International Cooperative Day) wird seit 1923 am ersten Samstag im Juli gefeiert. Wie wichtig die Unternehmensform nach wie vor ist, zeigt auch die Aufnahme der Genossenschaftsidee in die Liste des Immateriellen Kulturerbes der Menschheit 2016 durch die UNESCO

Erreichbarkeit, Terminvereinbarung, Service und E-Mail-Kommunikation

Firmengebäude WOGE

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen rund um das Coronavirus (Sars-CoV-2) wird es zu Verzögerungen in der Bearbeitung von Anfragen usw. kommen. Die persönlichen Sprechzeiten sind momentan aufgehoben.

Gerne können Sie uns telefonisch (0431) 57067 - 0  oder in Absprache per Video-Chat erreichen.

Gemeinsam schaffen wir es – bleiben Sie gesund!

18.000 Euro durch Spendenaktion der Kieler Wohnungsbaugenossenschaften

Kiel: Wie aus alter Kleidung etwas Gutes entstehen kann, zeigten am Freitag, den 17.06.2022, fünf Kieler Wohnungsbaugenossenschaften. Zum dreizehnten Mal in Folge spendeten die Unternehmen die Erlöse aus ihren jährlichen Altkleidersammlungen an lokale und eine international tätige Initiative, um Menschen in Not zum sprichwörtlichen Dach über dem Kopf zu verhelfen.


Ein Zuhause auf Zeit – das können Menschen auf der Flucht in den Gemeinschaftsunterkünften in der Arkonastraße und im Schusterkrug finden. In den Einrichtungen, die im Auftrag der Stadt von der Diakonie Altholstein (Arkonastraße) sowie der AWO und dem Christlichen Verein Kiel (Schusterkrug) betrieben werden, erhalten die Geflüchteten Unterstützung und können Hilfsangebote in Anspruch nehmen. Diese Arbeit unterstützen fünf Kieler Wohnungsbaugenossenschaften in diesem Jahr mit ihrer traditionellen Spendenaktion, zu der sich Spender und Empfänger bei strahlendem Sonnenschein im Schusterkrug trafen. „In Zeiten von Krieg und Vertreibung soll die Hilfe insbesondere auch diejenigen erreichen, die hier vor Ort Schutz und Obdach suchen“, so die Vorstände der Baugenossenschaft »HANSA«, Baugenossenschaft Mittelholstein (bgm), Wankendorfer Baugenossenschaft, WOGE Wohnungs-Genossenschaft und Wohnungsbaugenossenschaft Kiel-Ost. Während die Hälfte der Gesamtsumme von 18.000 Euro den Kieler Unterkünften zugutekommt, geht der andere Teil der Spende an ein Projekt im Südsudan der Deutschen Entwicklungshilfe für soziales Wohnungs- und Siedlungswesen (DESWOS). Für Stadtrat Gerwin Stöcken ist die Zuwendung gut angelegtes Geld: „Wir freuen uns sehr über die Spende der Baugenossenschaften, die den geflüchteten Kindern ein Lächeln schenkt und sie die Umstände ihrer Flucht für gewisse Zeit vergessen lässt.“ Denn die Gelder für die Gemeinschaftsunterkünfte sollen vorrangig für neue Spielgeräte für den Innen- und Außenbereich sowie für die Einrichtung von Spielzimmern genutzt werden.

Es sind seit dem Start der Aktion 188.400 Euro an Spendengeldern zusammengekommen, die überwiegend aus der Sammlung von Alttextilien stammen. Die mit den Logos der Baugenossenschaften versehenen Altkleidercontainer finden sich an zahlreichen Standpunkten in der Landeshauptstadt sowie in weiteren Städten und Gemeinden im Land. Neben Projekten zur Verbesserung von Wohn- und Lebensbedingungen in Entwicklungsländern kamen die jährlichen Spenden schwerpunktmäßig lokalen Einrichtungen und Initiativen zugute.

Freuten sich über eine gelungene Spendenaktion (v.li.): Die Vorstandsmitglieder der Kieler Wohnungsbaugenossenschaften Stefan Binder (bgm), Gerrit Belitz (HANSA), Anja Wiese (WOGE), Thorsten Gleitz (Wankendorfer) und Marion Klankwarth-Jarmer (Kiel-Ost) sowie als Spendenempfänger Wilfried Pahl (DESWOS), Nicole Zander (AWO), Katja Kuhlmann und Gudrun Lentz (beide Christlicher Verein Kiel), Heinrich Deicke (Diakonie Altholstein) und Gerwin Stöcken (Stadtrat Landeshauptstadt Kiel).

Mitgliederversammlung 2022

Am 9. Juni 2022 hat die 102. Mitgliederversammlung wieder in der Business-Lounge der Wunderino-Arena stattgefunden.

Nach zwei Jahren konnte die Mitgliederversammlung wieder in einem gewohnten Rahmen stattfinden. Trotz alledem standen ausschließlich die formalen Erfordernisse der Satzung und zu fassende Beschlüsse im Vordergrund.

Den Jahresabschluss, welcher mit einer Bilanzsumme in Höhe von 124.067.589,41 € abschloss, stellte der Aufsichtsrat bereits am 28. April 2022 gemäß Artikel 2 § 3 Abs. 3 Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht fest.

Der Lagebericht des Vorstandes – vorgetragen durch den Vorstandsvorsitzenden Sven Auen und der Bericht des Aufsichtsrates über dessen Arbeit – vorgetragen durch den Aufsichtsratsvorsitzenden Jan Rasch – wurden zustimmend von den 69 anwesenden Mitgliedern entgegengenommen.

Das Geschäftsjahr 2021 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 3.275.860,70 € ab. Der Bilanzgewinn in Höhe von 113.344,00 € wurde am 13. Juni 2022 als Dividende ausgeschüttet und entspricht 4 % auf die Pflichtanteile und 2 % auf die freiwilligen Anteile.

Außerhalb der Tagesordnung wurden im Anschluss zwei Mitglieder zu Ehrenmitgliedern ernannt und die goldene Ehrennadel übergeben.

Zum einen Herr Norbert Grünke, der seit dem 8. Juni 1965 bereits Mitglied der WOGE ist und die Geschicke der WOGE mehr als 57 Jahre als Mitglied und über 28 Jahre als Aufsichtsratsmitglied aktiv begleitet und der Genossenschaft in guten und in schweren Tagen treue Dienste geleistet. In der Zeit von 1971 bis 1991 war er als Schriftführer im Aufsichtsrat der WOGE tätig und von 1991 bis 1998 fungierte als Aufsichtsratsvorsitzender.

Zum anderen Herr Klaus Dollas, der in den letzten Jahren unermüdlichen, persönlichen Einsatz und Engagement für die WOGE gezeigt und treue Dienste geleistet hat. Über 25 Jahre war Klaus Dollas als Hauswart in einer Vielzahl unserer Wohnanlagen tätig und hat als erster Ansprechpartner vor Ort fungiert.

Energiekosten im Blick

Aufgrund steigender Preise auf dem Energiemarkt sehen wir es als unsere genossenschaftliche Pflicht an, Sie als unsere Mitglieder schon jetzt auf zu erwartende Preissteigerungen hinzuweisen und Hilfestellungen zur Reduzierung des Wärmeverbrauchs zu geben.


Mit ein paar einfachen Verhaltensregeln kann jeder einen aktiven Beitrag leisten, den Energieverbrauch sinnvoll zu senken und neben den eigenen Kosten auch einiges an CO2 einzusparen:

Warmwasserverbrauch:
Wasser nicht ungenutzt laufen lassen und die standardmäßig gewählte Temperatur ruhig etwas reduzieren.

Heizenergie sparen:
Raumtemperatur moderat senken: 1 Grad Celsius weniger Temperatur im Raum spart 5 bis 6 % Heizenergie.

Lüftungsverhalten:
Kurzes Stoßlüften ist optimal; Dauerlüften „auf Kipp“ kühlt den Raum nachhaltig aus und fördert die Schimmelbildung.

Heizverhalten:
Leerstehende oder selten genutzte Räume nicht voll mitbeheizen, aber auch nicht ganz auskühlen lassen.

Anpassung der Vorauszahlungen

Mit einer rechtzeitigen Anpassung der Vorauszahlungen möchte die WOGE vermeiden, dass die Betriebs- und Heizkostenabrechnung später zu einer hohen Nachzahlung führt. Daher werden die Vorauszahlungen für die Heizkosten um 25 % anhand des aktuellen Ergebnisses Ihrer Heizkostenabrechnung berechnet und angepasst. Bei Fragen oder eine individuelle Änderung der Vorauszahlung stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

WBS und Wohngeld

Was ist ein Wohnberechtigungsschein?

Was ist Wohngeld?

 

Alles wichtige zu diesen Fragen finden Sie hier.

 

Haustürgeschäfte der Telekom

Haustürgeschäfte der Telekom in unserem Wohnungsbestand bezüglich Glasfaseranschluss

Aktuell kontaktieren Mitarbeiter*innen der Deutschen Telekom vermehrt unangekündigt die Nutzer*innen in unseren Wohnungsbeständen und geben dabei zum Teil an, im Auftrag der WOGE unterwegs zu sein.

Zunächst möchten wir klarstellen, dass dies nicht korrekt ist.

Die Telekom versucht, Glasfaserverträge mit unseren Nutzer*innen abzuschließen und lockt dabei unter anderem mit angeblichen Ersparnisbeträgen.

Bitte schließen Sie keine Einzelverträge über einen Glasfaseranschluss in Ihrer Wohnung ab!

Die WOGE erarbeitet aktuell mit dem langjährigen Kooperationspartner Vodafone eine Lösung, um den gesamten Wohnungsbestand sukzessive an das Glasfasernetz anzuschließen. Wir bitten daher noch um etwas Geduld und werden zu gegebener Zeit unsere Nutzer*innen über die Anschlussmöglichkeiten informieren.

Übrigens: Aktuell bietet unser Kooperationspartner Vodafone in unserem Wohnungsbestand bereits Kabel-Internetverträge mit einer Download-Geschwindigkeit von bis zu 1 GBit an. Bei Interesse steht unseren Nutzer*innen ein persönlicher Vodafone-Berater zur Verfügung. Die Kontaktdaten finden Sie an den jeweiligen Haustafeln in den Hausfluren.

WO GEholfen wird.

Bereits kurz nach der ersten Meldung über dieses grausame Verbrechen mitten in Europa stand für uns fest, dass auch wir den Menschen vor Ort, aber auch hier in den Zufluchtsorten helfen werden.

Kurzerhand haben wir finanzielle Unterstützung im Zuge einer internationalen Spendenaktion geleistet, damit dort geholfen wird, wo die Hilfe am ehesten benötigt wird.

Direkt im Anschluss haben wir zwei Wohnungen in unserem Kieler Wohnungsbestand ausgewählt, die sich in derselben Etage eines Wohnhauses in unmittelbarer Nähe zu unserem Verwaltungsgebäude befinden. Dadurch ist die Nähe und damit auch die Kommunikation der Schutzsuchenden untereinander gegeben. Und wir sind als WOGE in direkter Nachbarschaft und können als zuverlässiger Ansprechpartner fungieren.

Für den koordinierten Ablauf der Unterbringung der Geflüchteten befinden wir uns in engmaschiger Absprache mit der zuständigen Kieler Behörde.

Die Wohnungseinrichtungen sind in Zusammenarbeit mit IKEA Kiel, Möbel Höffner und JYSK entstanden. Für deren Erstausstattung an Lebensmitteln hat Edeka Sven Fiedler zwei Einkaufsgutscheine zur Verfügung gestellt.

Eine Vielzahl an Organisationen und privaten Initiativen bemühen sich rührend um die Schicksale der Zivilisten. Wenn auch Sie spenden möchten, können wir Ihnen etwa die „Aktion Deutschland Hilft oder „betterplace.org ans Herz legen. Sicher gibt es auch in Ihrer Nachbarschaft Hilfsprojekte – wie etwa über „nebenan.de.

A
ktuell prüfen wir weitere Möglichkeiten der Hilfestellung!

Jetzt auch in Altenholz

Die WOGE erweitert Anfang 2022 ihre Bestandsfläche im Großraum Kiel. Mit dem Erwerb eines Wohnhauses mit acht Wohnungen nördlich des Nord-Ostsee-Kanals ist die WOGE nun auch in Altenholz vertreten.

Die Gemeinde Altenholz gehört zum Kieler Umland und liegt nord-westlich der Kieler Förde. Sie zählt rund 10.000 Einwohner und ist Kreis Rendsburg-Eckernförde angeschlossen. In Altenholz, zu dessen Gemeindegebiet 1.800 ha Wald gehören, verbindet sich hoher Freizeitwert mit verkehrsgünstiger Nähe zur Landeshauptstadt. Über die B 503 ist die Kieler Innenstadt bequem und schnell – auch mit dem Bus – zu erreichen.

Das erworbene Wohnhaus wurde Anfang der 1990er Jahre als zweigeschossiges Wohngebäude mit acht Wohnungen sowie acht Stellplätzen errichtet. Die Grundrisse bieten 2- bis 5-Zimmerwohnungen mit Wohnflächen zwischen rd. 52 m² und 108 m². Die WOGE finanziert den Ankauf aus Eigenmitteln. Kurz- bis mittelfristig sollen in der Liegenschaft sowohl erhaltende als auch aufwertende Maßnahmen durchgeführt werden.